Gewerbeverein Arth / Oberarth Goldau ☆ Neuigkeiten 


Neuigkeiten - Gewerbeverein Arth / Oberarth / Goldau

Gewerbeverein Arth - Oberarth - Goldau zu Besuch bei der ARA Schönau in Cham:

Am 21. Februar 2019 trafen sich unsere Mitglieder zum Gwärblerhöck mit Besichtigung und interessanter Führung in der ARA Schönau vom Gewässerschutzverband.

Die ARA Schönau des Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Ägerisee-Küssnachtersee reinigt das Abwasser von 10 Zuger Gemeinden, der Gemeinde Arth und dem Bezirk Küssnacht aus dem Kanton Schwyz, sowie den Luzerner Gemeinden Greppen und Meierskappel. Sie zählt mit seinen heute über 150'000 angeschlossen Einwohnern zu den grossen Schweizer Kläranlagen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz in der Region Zug.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung mit vielen Zahlen und Fakten, folgte die Führung in die grossen unterirdischen Technikanlagen. Herr Dr. Bernd Kobler, Geschäftsleiter des GVRZ, erklärte uns anschaulich die vier verschiedenen Reinigungsstufen, die das Abwasser durchläuft, bis es wieder gereinigt der Lorze zugeführt wird. Im Labor staunten wir dann nicht schlecht, als wir erfuhren was so alles mit dem Abwasser entsorgt wird. Kleidungsstücke wie Jeans, Mäntel und weitere, die sich in den Pumpen verfangen sowie Psychopharmaka – Rückstände, die besonders nach Feiertagen eine hohe Konzentration im Abwasser aufweisen. Auch kann Aufgrund der ankommenden Abwasserfrachten nachgewiesen werden, dass unsere Einwohner im Vergleich zu anderen Gemeinden mit Abstand zu den Frühaufstehern gehören.

Nach der Führung wurden wir zum Apéro eingeladen und konnten noch weitere interessante Details über die ARA Schönau erfahren. Herzlichen Dank an Bernd Kobler für den gelungenen Gwärblerhöck und den spannenden Einblick in die Abwasserwelten!

 

01.03.2019


Erfolgreicher Berufsinformations- und Orientierungsmorgen bei der MPS Oberarth:

Am 12. September 2018 führten wir zusammen mit der Mittelpunktschule Oberarth einen Berufsinformations- und Orientierungsmorgen für die zweite Oberstufe durch. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Berufswelt näher zu bringen, sie für die Berufswahl zu sensibilisieren und ihnen mögliche Lehrstellen aufzuzeigen.

Die angemeldeten 106 Jugendlichen erhielten dadurch die Möglichkeit, sich in Kleingruppen genauer über ihre Berufswünsche zu informieren, sie konnten unsere einheimischen Unternehmungen mit Lehrstellen kennen lernen und ihre Fragen direkt mit den Berufsleuten klären.

Von unseren zahlreichen Mitgliedern wurde dieser Anlass tatkräftig unterstützt. Die 16 mitmachenden Betriebe und die grosse Anzahl der vorgestellten Berufe haben uns mehr als überrascht. Die interessierten Schülerinnen und Schüler wurden von über 35 Berufsleuten zusammen mit ihren Lehrlingen anschaulich informiert und konnten ganz ungezwungen ihre Fragen stellen.

Damit wir in Zukunft kompetente Fachkräfte für unsere Unternehmen ausbilden können, hat der Gewerbeverein Arth-Oberarth-Goldau in Zusammenarbeit mit der MPS Oberarth diesen Anlass organisiert. Wir bedanken uns bei der Schulleitung und unseren Gwärblerinnen und Gwärbler für die grosse Unterstützung.

Heimgard Vollenweider

 

 

 

 

 

 

 

15.09.2018


«Brückenkopf in den Kanton Schwyz»:

Aus Sicht des Gewerbevereins Arth-Oberarth-Goldau muss sich die Gemeinde Arth für die Ansiedlung von Firmen als starker Partner etablieren und fordert deshalb eine entsprechende Kommission und genügend Gewerbeflächen auf dem Bahnhofareal.

pd. Mit der Eröffnung der Neat in fünf Monaten wird es mittelfristig eine Verschiebung der geografischen Schwerpunkte in der Schweiz geben. Für die Gemeinde Arth ist das eine Chance, sich als hervorragend gelegener Standort für die Ansiedlung von neuen Firmen zu entwickeln. «Weitsichtige Projekte mit genügend Gewerberäumen und nachhaltige Strategien in der Verkehrsplanung sind notwendig, damit sich der günstig gelegene Wirtschafts-Standort Arth für Firmen als Brückenkopf in den Kanton Schwyz etablieren kann», sagt Heinz Theiler, Präsident des Gewerbevereins AOG.

Zu diesem Thema gab es aber anlässlich der Informationsveranstaltung vom vergangenen Donnerstag noch kaum konkrete Neuigkeiten. «Es ist zwar viel Interessantes zu den Plänen der Rigi-Bahnen zu erfahren gewesen. Wie sich jedoch der Rest des Areals entwickeln soll und wie die Erschliessung aussehen soll, dazu gab es kaum Informationen», sagt Theiler weiter.

Anliegen deponiert

Weil die vor fast zwei Jahren von der Gemeinde angekündigte Kommission zum Thema Standort-/Wirtschaftsförderung bis jetzt nicht bestellt worden ist, die Arbeiten mit den verschiedenen Involvierten, einem Fachmann und einzelnen Schnittstellen aber bereits auf Hochtouren laufen, wendet sich nun der Gewerbeverein an den Gemeinderat: «Für das Gewerbe der Gemeinde Arth ist die Entwicklung rund um unseren Bahnhof wichtig, weshalb wir in den Prozess eingebunden sein möchten», ergänzt Theiler. Deshalb hat jetzt der Gewerbeverein diese Anliegen schriftlich bei der Gemeinde Arth deponiert. «Für uns ist die Schaffung von Gewerbeflächen auf dem Bahnhof-Areal, auch im Dienstleistungssektor, von grossem Interesse».

Kontraproduktive SP-Initiative 

Dass die Bestellung der betreffenden Kommission dringend notwendig ist, zeigt auch die Ende Jahr eingereichte SP-Initiative, die eine Planungszone fordert. Für die Etablierung der Gemeinde als Wirtschafts-Partner sind solche Schnellschüsse kontraproduktiv, ist der Gewerbeverein der Ansicht. «Die SP-Forderungen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn noch immer fehlen wesentliche Informationen für eine Beurteilung. Je nach dem droht uns eine Blockierung der angestossenen Planung», sagt Theiler. Damit das verhindert werden kann, sollte nach Ansicht des Gewerbevereins die von einem Fachmann geleitete Auslegeordnung breiter abgestützt werden. «Eine Kommission mit Vertretern der interessierten Kreise hat von Beginn weg mehr Akzeptanz», ist Theiler überzeugt, «denn so kann zielgerichtet gearbeitet werden. Zudem erweist sich der Standort Arth damit als verlässlicher Partner für anzusiedelnde Firmen und für die Entwicklung des lokalen Gewerbes».

 

10.02.2016