Neuigkeiten - Gewerbeverein Arth / Oberarth / Goldau

Schrittweise Lockerung der Massnahmen nach Bundesvorgabe:

Amt für Wirtschaft, Schwyz aktuell

20.04.2020


60 Jahre Karl Bucher - Tag der offenen Tür:

Bernerhöhe Süd 5a
CH-6410 Goldau

www.karlbucher.ch

05.08.2020


Zusammenfassung wichtiger Infos für KSGV-Mitglieder :

Hier finden Sie zusammengefasst die wichtigsten Informationen rund um die getroffenen Massnahmen für Unternehmer, Selbständigerwerbende usw. : KSGV/NEWS

01.04.2020


Überbrückungskredite für Unternehmen:

Der Bundesrat stellt Unternehmen in der Schweiz aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus Liquiditätshilfen im Umfang von insgesamt 20 Milliarden Franken zur Verfügung.

Als Information: Hier ist der Link zum Kreditantragsformular für die Bundeshilfe:  https://covid19.easygov.swiss

 

26.03.2020


Online-Plattform Gutscheine Schwyz:

Die Junge Wirtschaftskammer Innerschwyz (kurz JCI Innerschwyz) möchte den Gewerbebetrieben, welche durch die Corona-Massnahmen unmittelbar betroffen sind, helfen.

Dazu wird eine Online-Plattform aufgestellt, bei der man Gutscheine von den betroffenen Unternehmen kaufen kann. Diese können dann später eingelöst werden, wenn die Geschäfte wieder geöffnet werden können. Das Ziel ist, die betroffenen Unternehmen so unmittelbar mit Liquidität zu versorgen. In Küssnacht ist das Konzept bereits erfolgreich am Laufen (www.gutscheine-kuessnacht.ch). Dieser Dienst der JCI Innerschwyz ist für alle völlig kostenlos. Er wird von den Vereinsmitgliedern in Eigenregie und gemeinnützig betrieben. Die Webseite ist ab sofort online und wird ständig ausgebaut.

Haftung und Risiko liegt beim Käufer bzw. Geschäft, dessen Gutschein gekauft wurde und der Gutschein unterliegt den Geschäftsbedingungen der einzelnen Geschäfte.

Das Konzept wird auf den ganzen Talkessel von Schwyz und Muotathal umgesetzt. Dazu ist die JCI Innerschwyz jedoch auf die Unterstützung der lokalen Gewerbevereine angewiesen, um die Webseite bekannt zu machen und so möglichst viele Firmen und Personen zu erreichen. Macht mit und meldet euer Unternehmen an!

Webseite und weitere Infos: www.gutscheine-schwyz.ch.

Die Website wird offiziell ab 26.03.2020 betrieben, Anmeldungen werden ab sofort angenommen werden.

 

25.03.2020


Branchenempfehlung SVIT Mietzinsstundung:

Branchenempfehlung SVIT Zentralschweiz

(Stand 22.3.2020, 20:30 Uhr)

Aktuell gibt es täglich neue Informationen. Die Situation ist zum heutigen Zeitpunkt selbstverständlich nicht abschließend zu beurteilen. Empfehlungen sind sodann der Situation anzupassen und zu aktualisieren. Die folgende Stellungnahme basiert auf den Kenntnissen mit Stand vom 22. März 2020.

Mieter und Vermieter sitzen im selben Boot.

Die aktuellen Ereignisse sind einschneidend und eine Belastung für das Gewerbe und die Menschen. Auch wenn der Bundesrat mit den am 20. März 2020 beschlossenen Massnahmen die Wirtschaft unterstützt, stehen Gewerbebetriebe vor grossen Herausforderungen und viele vor einer ungewissen Zukunft.

Möglichkeiten und Massnahmen im Fokus

Gewerbebetreibende Mieter, welche in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollen sich in erster Linie an die zuständigen Stellen für Kurzarbeitsentschädigung halten, die vom Bund in Aussicht gestellten Rettungspakete in Anspruch nehmen und auch alle internen Möglichkeiten ausschöpfen, welche einem Gewerbetreibenden zur Verfügung stehen.

Eine aktuelle Übersicht der verschiedenen Möglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Staatsekretariats für Wirtschaft sowie den Websiten der jeweiligen Gewerbeverbände des entsprechenden Kantons.

Verhalten bei Härtefällen trotz Rettungspaket des Bundes bzw. der Kantone:

Der SVIT Zentralschweiz empfiehlt seinen Mitgliedern, mit Gewerbetreibenden, welche aufgrund ihren Mietzinsverpflichtungen (und trotz den Hilfestellungen von Bund, Kantonen und Geschäftsbanken) in finanzielle Not geraten, Gespräche zu führen. Kein Vermieter kann zurzeit daran interessiert sein, einen bisher guten Mieter in dieser Krisensituation zu verlieren. Dies insbesondere auch deshalb nicht, weil es in dieser Zeit sehr schwierig wäre, einen neuen Mieter zu finden. Man denke dabei z.B. an Geschäftsräume, welche behördlich geschlossen wurden und bis auf weiteres auch geschlossen bleiben. Die Immobilienbranche muss sich darauf einstellen, diese schwierige Situation gemeinsam mit ihren Mietern zu meistern. Die Kette geht nämlich weiter und wenn der Gewerbetreibende seine Miete nicht bezahlen kann, seine Mitarbeitenden keinen Lohn mehr erhalten, schlägt das letztlich bis auf die Wohnungsmieten zurück. Auch hier ist besonnenes Handeln, das Gespräch mit den betroffenen Mietern zu suchen, sich um sie zu kümmern und der Handlungsspielraum soll ausgenützt werden. Es versteht sich von selbst, dass ein Gespräch oder eine Verhandlungüber die Möglichkeiten eines Mietzinsaufschubes oder Erlasses nur unter der Bedingung stattfinden kann, dass vollständige Transparenz in Bezug auf den Geschäftsgang herrscht. Unter https://www.svit.ch/de/faqs-zu-corona-und-immobilienwirtschaft finden sich nützliche Infos.

Rechtliche Situation: Mietzins im Grundsatz geschuldet

Auch wenn die Frage einer möglichen Mietzinsreduktion im Gewerbebereich von bestimmten Kreisen diskutiert wird, ist rechtlich unbestritten, dass Mieten weiterhin unverändert geschuldet sind. Eine Regelung, wonach Mieten nicht mehr oder nur noch reduziert zu bezahlen wären, käme einem Freipass gleich, wonach jeder Mieter nach eigenem Gutdünken seine Miete noch bezahlen könnte oder nicht, weil es im Moment und in naher Zukunft nicht möglich ist nachzuvollziehen, inwieweit sich diese Krise tatsächlich auf den Geschäftsverlauf und auch die finanzielle Situation des Mieters auswirkt. Die Folge wäre, dass innert kurzer Zeit die Vermieter in finanzielle Not gerieten, weil sie auch ihrerseits ihre Verpflichtungen und Kosten zu entrichten haben.

Kostensituation der Vermieter

Vermieter müssen ihrerseits die Kosten für Hypothekarzinsen, Unterhalt, Reparaturen, Wartung der Liegenschaft und der Infrastruktur, Hauswartung, Einkauf der Brennstoffe, Kosten für die Verwaltung und weitere Nebenkosten, etc. weiterhin tragen und haben infolge der aktuellen Situation keine Möglichkeit, diese zu stunden. Insbesondere Vermieter von Gewerbeliegenschaften stecken selber sehr oft in einem engen finanziellen Korsett und können Mietzinsausfälle über längere Zeit finanziell nicht tragen. Diesen Umstand gilt es in aller Deutlichkeit zu berücksichtigen.

Mieter und Vermieter sitzen im gleichen Boot. Nur gemeinsam kann die aktuelle Krise überwunden werden und die Existenz beider Parteien gewährleistet bleiben. Der Schaden kann nur mit gemeinsamen Lösungen für beide Parteien bestmöglich abgefedert werden.

 

SVIT Zentralschweiz

Kasernenplatz 1

6000 Luzern

23.03.2020


Medienmitteilung Regierungsrat:

Regierungsrat schnürt umfangreiches Unterstützungspaket zugunsten der Schwyzer Wirtschaft

20.03.2020


Gewerbeverein Arth Oberarth Goldau zu Besuch bei der ARA Schönau in Cham:

Am 21. Februar 2019 trafen sich unsere Mitglieder zum Gwärblerhöck mit Besichtigung und interessanter Führung in der ARA Schönau vom Gewässerschutzverband.

Die ARA Schönau des Gewässerschutzverband der Region Zugersee-Ägerisee-Küssnachtersee reinigt das Abwasser von 10 Zuger Gemeinden, der Gemeinde Arth und dem Bezirk Küssnacht aus dem Kanton Schwyz, sowie den Luzerner Gemeinden Greppen und Meierskappel. Sie zählt mit seinen heute über 150'000 angeschlossen Einwohnern zu den grossen Schweizer Kläranlagen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz in der Region Zug.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung mit vielen Zahlen und Fakten, folgte die Führung in die grossen unterirdischen Technikanlagen. Herr Dr. Bernd Kobler, Geschäftsleiter des GVRZ, erklärte uns anschaulich die vier verschiedenen Reinigungsstufen, die das Abwasser durchläuft, bis es wieder gereinigt der Lorze zugeführt wird. Im Labor staunten wir dann nicht schlecht, als wir erfuhren was so alles mit dem Abwasser entsorgt wird. Kleidungsstücke wie Jeans, Mäntel und weitere, die sich in den Pumpen verfangen sowie Psychopharmaka – Rückstände, die besonders nach Feiertagen eine hohe Konzentration im Abwasser aufweisen. Auch kann Aufgrund der ankommenden Abwasserfrachten nachgewiesen werden, dass unsere Einwohner im Vergleich zu anderen Gemeinden mit Abstand zu den Frühaufstehern gehören.

Nach der Führung wurden wir zum Apéro eingeladen und konnten noch weitere interessante Details über die ARA Schönau erfahren. Herzlichen Dank an Bernd Kobler für den gelungenen Gwärblerhöck und den spannenden Einblick in die Abwasserwelten!

 

01.03.2019


Erfolgreicher Berufsinformations- und Orientierungsmorgen bei der MPS Oberarth:

Am 12. September 2018 führten wir zusammen mit der Mittelpunktschule Oberarth einen Berufsinformations- und Orientierungsmorgen für die zweite Oberstufe durch. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern die Berufswelt näher zu bringen, sie für die Berufswahl zu sensibilisieren und ihnen mögliche Lehrstellen aufzuzeigen.

Die angemeldeten 106 Jugendlichen erhielten dadurch die Möglichkeit, sich in Kleingruppen genauer über ihre Berufswünsche zu informieren, sie konnten unsere einheimischen Unternehmungen mit Lehrstellen kennen lernen und ihre Fragen direkt mit den Berufsleuten klären.

Von unseren zahlreichen Mitgliedern wurde dieser Anlass tatkräftig unterstützt. Die 16 mitmachenden Betriebe und die grosse Anzahl der vorgestellten Berufe haben uns mehr als überrascht. Die interessierten Schülerinnen und Schüler wurden von über 35 Berufsleuten zusammen mit ihren Lehrlingen anschaulich informiert und konnten ganz ungezwungen ihre Fragen stellen.

Damit wir in Zukunft kompetente Fachkräfte für unsere Unternehmen ausbilden können, hat der Gewerbeverein Arth-Oberarth-Goldau in Zusammenarbeit mit der MPS Oberarth diesen Anlass organisiert. Wir bedanken uns bei der Schulleitung und unseren Gwärblerinnen und Gwärbler für die grosse Unterstützung.

Heimgard Vollenweider

 

 

 

 

 

 

 

15.09.2018


«Brückenkopf in den Kanton Schwyz»:

Aus Sicht des Gewerbevereins Arth-Oberarth-Goldau muss sich die Gemeinde Arth für die Ansiedlung von Firmen als starker Partner etablieren und fordert deshalb eine entsprechende Kommission und genügend Gewerbeflächen auf dem Bahnhofareal.

pd. Mit der Eröffnung der Neat in fünf Monaten wird es mittelfristig eine Verschiebung der geografischen Schwerpunkte in der Schweiz geben. Für die Gemeinde Arth ist das eine Chance, sich als hervorragend gelegener Standort für die Ansiedlung von neuen Firmen zu entwickeln. «Weitsichtige Projekte mit genügend Gewerberäumen und nachhaltige Strategien in der Verkehrsplanung sind notwendig, damit sich der günstig gelegene Wirtschafts-Standort Arth für Firmen als Brückenkopf in den Kanton Schwyz etablieren kann», sagt Heinz Theiler, Präsident des Gewerbevereins AOG.

Zu diesem Thema gab es aber anlässlich der Informationsveranstaltung vom vergangenen Donnerstag noch kaum konkrete Neuigkeiten. «Es ist zwar viel Interessantes zu den Plänen der Rigi-Bahnen zu erfahren gewesen. Wie sich jedoch der Rest des Areals entwickeln soll und wie die Erschliessung aussehen soll, dazu gab es kaum Informationen», sagt Theiler weiter.

Anliegen deponiert

Weil die vor fast zwei Jahren von der Gemeinde angekündigte Kommission zum Thema Standort-/Wirtschaftsförderung bis jetzt nicht bestellt worden ist, die Arbeiten mit den verschiedenen Involvierten, einem Fachmann und einzelnen Schnittstellen aber bereits auf Hochtouren laufen, wendet sich nun der Gewerbeverein an den Gemeinderat: «Für das Gewerbe der Gemeinde Arth ist die Entwicklung rund um unseren Bahnhof wichtig, weshalb wir in den Prozess eingebunden sein möchten», ergänzt Theiler. Deshalb hat jetzt der Gewerbeverein diese Anliegen schriftlich bei der Gemeinde Arth deponiert. «Für uns ist die Schaffung von Gewerbeflächen auf dem Bahnhof-Areal, auch im Dienstleistungssektor, von grossem Interesse».

Kontraproduktive SP-Initiative 

Dass die Bestellung der betreffenden Kommission dringend notwendig ist, zeigt auch die Ende Jahr eingereichte SP-Initiative, die eine Planungszone fordert. Für die Etablierung der Gemeinde als Wirtschafts-Partner sind solche Schnellschüsse kontraproduktiv, ist der Gewerbeverein der Ansicht. «Die SP-Forderungen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn noch immer fehlen wesentliche Informationen für eine Beurteilung. Je nach dem droht uns eine Blockierung der angestossenen Planung», sagt Theiler. Damit das verhindert werden kann, sollte nach Ansicht des Gewerbevereins die von einem Fachmann geleitete Auslegeordnung breiter abgestützt werden. «Eine Kommission mit Vertretern der interessierten Kreise hat von Beginn weg mehr Akzeptanz», ist Theiler überzeugt, «denn so kann zielgerichtet gearbeitet werden. Zudem erweist sich der Standort Arth damit als verlässlicher Partner für anzusiedelnde Firmen und für die Entwicklung des lokalen Gewerbes».

 

10.02.2016